Bei einem Termin vor Ort an den freigelegten Überresten der früheren Ulrichskapelle brachte Östringens Bürgermeister Walter Muth unlängst noch einmal seine Wertschätzung sowie die Anerkennung der Stadt für das beträchtliche persönliche Engagement der Jugendlichen der Katholischen Kirchengemeinde im Rahmen der zurückliegenden 72-Stunden-Aktion zum Ausdruck.

Nahezu 50 Jungen und Mädchen hatten trotz widriger Witterungsbedingungen im vorgegebenen Zeitrahmen nicht nur die Grundmauern des kleinen Kirchleins von überwucherndem Gestrüpp befreit, sondern auch den Innenraum der ortshistorisch bedeutsamen Kapelle mit einem Splittbelag ausgestattet und vor allem einen Treppenaufgang von der benachbarten Landesstraße her angelegt. Der geschichtsträchtige Ort ist somit jetzt auch für Wanderer und Spaziergänger zugänglich.

Während Bürgermeister Muth den Helferinnen und Helfern aus der Katholischen Jugend sowie der Östringer Ministrantengruppe als symbolische Anerkennung für die geleistete Arbeit Freikarten für das städtische Hallenbad überreichte, zeigten sich die Jungen und Mädchen auf seine Nachfrage hin spontan aufgeschlossen dafür, künftig in gewisser Regelmäßigkeit solche Aktionen durchzuführen. Das besondere Engagement zur Freilegung und Erschließung der Ruine der Ulrichskapelle hat nach eigenem Bekunden der Jugendlichen auf jeden Fall das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der beteiligten Gruppen nachhaltig gestärkt.

Quelle: oestringen.de (br) vom 10.11.2004


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